Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Home
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Unterschriftenaktion
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Worum geht es
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Info-Flyer
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Resolution
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Unsere Pressearbeit
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Aktuelle Aktionen
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Newsletter
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Was die Presse sagt
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Forum
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Links
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Intern
Kontakt - Aartalbahn Wiesbaden Kontakt
Worum geht es - Aartalbahn Wiesbaden Impressum
Ihre Stimme...

... Tobias F. - Der Ausbau ist keine Lösung. Folgekosten sind nicht absehbar...

Alle Meinungen anzeigen.

Busse Statt AartalBahn - BSAB Wiesbaden

Busse statt Aartal-Bahn (kurz BSAB) informiert - Nein zur Reaktivierung der Aartalbahn!

Häuser an der Aartalbahn Häuser an der Aartalbahn

Was bedeutet die Reaktivierung der Aartalbahn für die Bürger der Stadt Wiesbaden?

Im Jahr 1983 wurde die Aartalbahn, ein einspuriges Gleis, das vom Wiesbadener Hauptbahnhof über den Dotzheimer Bahnhof nach Bad Schwalbach führte, aufgrund seiner Ineffizienz stillgelegt.

Seit Ende der achtziger Jahre bemüht sich die ESWE darum, die Strecke neu zu reaktivieren, was regelmäßig mangels eines vernünftigen, nachvollziehbaren Kosten-Nutzen-Faktors scheiterte. Ein letztes Gutachten wurde im Jahr 2005 erfolglos durchgeführt. Nun wird die Reaktivierung der Aartalbahn wieder vorangetrieben. Wer steht dahinter? Wer finanziert ständig die neuen Gutachten? Wer würde Nutzen aus einem solchen Projekt ziehen?

Sicher nicht die Wiesbadener Bürger, aus deren Steuergeldern das Projekt finanziert werden soll! Denn die Bahn würde der Stadt Wiesbaden nicht einmal direkt nutzen, da es sich um keine Straßenbahn aus den Vororten in die Innenstadt handelt, sondern um eine Bahn aus Bad Schwalbach nach Wiesbaden. Geht es also wirklich um ein schnelleres Transportmittel von Bad Schwalbach über Taunusstein nach Wiesbadener Hauptbahnhof? Oder geht es um die Finanzierung der Trasse für die Güterzüge von Dyckerhoff?

Wir als Bürger und Steuerzahler müssen dieses Projekt mit Nachdruck ablehnen, zumal es schließlich keinesfalls bei den ursprünglich geschätzten 60 Mio. bleiben wird, ganz gleich ob das Projekt aus Bundes-, Landes-, aus städtischen oder sonstigen Mitteln finanziert wird.

10 Gründe die dagegen sprechen:

    1. Ein massives Einsetzen der extrem hohen Summe von ca. 60 Mio. Euro (oder mehr) für eine gerademal vierprozentige Entlastung des Individualverkehrs
    2. Mögliche unrentabilität der Strecke
    3. Ein gut funktionierendes Bus-System existiert bereits
    4. Zerstörung des Biotops
    5. Steuerverschwendung in einer Zeit, in der öffentliche Gelder massiv fehlen wie für:
      - Kindergartenplätze, Grund- und weiterführende Schulen
      - Renovierung der seit mehr als 10 Jahren vernachlässigten Straßen
      - Krankenhäuser
      - Altersheime
      - Reinigung der Stadt
    6. Steigende Abgabelast für Wiesbaden
    7. Erhebliche Lärmbelästigung bereits während der Baumaßnahmen
    8. Negative Folgen für die Grundmauern der Häuser aufgrund ständiger Erschütterungen, die durch die Bahn verursacht würden, und dadurch deutliche Immobilienentwertung
    9. Gesundheitliche Beeinträchtigung, die entweder durch die Hochspannungsleitung oder durch Feinstaub (Dieselmotoren) verursacht werden können
    10. Deutliche Einschränkung der Privatsphäre den Bürger

 

Durch die Reaktivierung der Aartalbahn wären realistisch gerechnet täglich nur 1600 Fahrgäste, das heißt ca. 2 x 800 Fahrgäste zu erwarten. Dies würde zum Wegfall von ca. 500 Pkw-Fahrten führen. Bei den insgesamt 20 000 angekündigten Pendlern aus dem Taunuskreis bedeuten 800 auf die Schienen umgestiegenen Personen lediglich eine Entlastung des Straßenverkehrs um ca. 4 %. Die Kosten von 60 Mio. Euro sind für diese vierprozentige Entlastung des Individualverkehrs keinesfalls zu verantworten, zumal ein gut funktionierendes Bus-System durch ein enorm kostspieligeres, aber kaum besseres ersetzt würde.

Der Vorwand, es gehe hier um Umweltschutzmaßnahmen ist so nicht haltbar. Im Gegenteil: Innerhalb der 25 Jahre seit der Stilllegung der Trasse entwickelte sich auf der Strecke ein einzigartiges Biotop. Auf der Strecke leben inzwischen unter Artenschutz stehende Tiere und diverse Vogelarten. Soll dieses Biotop durch die Reaktivierung zerstört werden? Wie viele Millionen würde die Umsiedelung der geschützten Tierarten die Stadt Wiesbaden kosten?

Auch müsste mit erheblichen Zinsen für die Zwischenfinanzierung der Landes- und Bundeszuschüsse gerechnet werden. Wurden diese im Kosten-Nutzen-Plan eingerechnet? Am Ende werden die Preise im öffentlichen Nahverkehr nicht mehr bezahlbar sein, was dann wiederum zum Umstieg auf die privaten PKW führen würde. Die Bahnhöfe auf der Taunusstrecke sind in einigen Fällen schwer erreichbar, weil sie sich teilweise außerhalb der Stadt wie z.B. in Bad Schwalbach befinden. Das wird kein Autofahrer in Kauf nehmen. Und auch wenn er es in Kauf nehmen wollen würde, könnte der gute Wille an den fehlenden Parkplätzen scheitern. Sind diese Kosten für den Ausbau von Parkplätzen auf der ganzen Projekt-Strecke, (die für den Transport von (angeblich) 20 000 Pendlern reichen sollen), im Kosten-Nutzen-Faktor eingerechnet?

Ein weiterer Grund, der gegen den Bau der Stadtbahn spricht, ist die zu erwartende enorme Belastung der Bevölkerung aller betroffenen Gebiete Wiesbadens durch die erforderlichen Bauarbeiten. Zitat Wiesbadener Kurier: „Bei der Planung soll die Bauentwicklung seit den 80er Jahren berücksichtigt werden. Um Anwohner vor Lärm zu schützen, sind Lärmschutzmaßnahmen oder sogar eine Verschwenkung der Trasse in dicht besiedelten Gebieten vorgesehen.“ (Wiesbadener Kurier, 13.11.08) An welche Gebiete wird hier namentlich gedacht? Wurde dabei an das Gebiet Kohlheck, Klarenthal, Dotzheim, Europaviertel, Biebricher Höhe, gedacht, wo die Häuser teilweise kaum 10 Meter von den Gleisen entfernt liegen? Und wie soll denn eine „Verschwenkung“ der Trasse realisiert werden, ohne eine neue Brücke über die Schnellstraße zu bauen - und die alte abzureißen?

Jedem ist sicher klar, dass auf Dauer die Erschütterungen der Bahn die Grundmauern der Häuser, die ca. 10 Meter von den Gleisen entfernt stehen, schädigen. Wurden hier Gutachten erstellt und wurde ermittelt, wie man dieses Problem lösen will? Wurde dieses Problem in den Kosten Nutzen-Plan aufgenommen?

Zitat Wiesbadener Kurier (13.11.08): „Die Einrichtung einer Infrastruktur-Betriebsgesellschaft für den Betrieb der Strecke wird vorbereitet.“ Wurde diese Einrichtung in den Kosten-Nutzen-Plan eingerechnet?

Aus allen genannten Punkten wird ersichtlich, dass bei diesem Plan massive Unklarheiten und mögliche finanzielle Risiken bei den Folgekosten bestehen. Aus all diesen oben genannten Gründen bitten wir jeden, der unsere Argumente schlüssig findet, unsere Resolution zu unterzeichnen.

Mit Ihrer Stimme helfen Sie uns, die Reaktivierung der Aartalbahn zu stoppen.

   
Aartalbahn Reaktivierung in Wiesbaden

Bis zur geplanten Fertigstellung des Kostenplans vergehen noch...

Tage Stunden Minuten Sekunden
Home