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... Tobias F. - Der Ausbau ist keine Lösung. Folgekosten sind nicht absehbar...

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Busse Statt AartalBahn - BSAB Wiesbaden

Resolution - Bürger der Stadt Wiesbaden gegen die Reaktivierung der Aartalbahn

Die unterzeichneten Bürger haben erhebliche Bedenken gegen die Reaktivierung der Aartalbahn. Sie begründen dies wie folgt:

Die Reaktivierung der Aartalbahn wäre nur dann sinnvoll, wenn hierdurch ein erheblicher Teil des Individualverkehrs aus dem Umland, hier Rheingau-Taunus-Kreis, von der Straße auf diese Bahn gebracht werden könnte. Dies ist aber nicht der Fall. Realistisch gerechnet wären täglich nur 1600 Fahrgäste, das heißt ca. 2 x 800 Fahrgäste zu erwarten. Dies würde zum Wegfall von ca. 500 Pkw Fahrten führen. Bei den insgesamt 20 000 angekündigten Pendlern aus dem Taunuskreis bedeuten 800 auf die Schiene umgestiegene Personen lediglich eine Entlastung des Straßenverkehrs um ca. 4 %. Bei dieser Sache geht es also keinesfalls um Umweltschutzmaßnahmen, wie man uns weismachen möchte.

Die Kosten von ca. 60 Mio. Euro sind für diese vierprozentige Entlastung des Individualverkehrs nicht zu verantworten. Volkswirtschaftlich ist eine solche Rechnung in keiner Weise zu vertreten, zumal ein gut funktionierendes System durch ein enorm kostspieligeres, aber kaum besseres ersetzt würde.

Wir als Bürger und Steuerzahler müssen dieses Projekt mit Nachdruck ablehnen, zumal es ja schließlich keinesfalls bei den ursprünglich geschätzten 60 Mio. bleiben wird, gleichgültig, ob das Projekt aus Bundes-, Landes-, aus städtischen oder sonstigen Mitteln finanziert wird.

Wenn innerhalb von kurzer Zeit die Planungszahlen von 60 Mio. Euro plötzlich auf 40 Mio. Euro gesenkt worden sind, muss man sich fragen, warum. Vielleicht deswegen, weil die Strecke der neuen Variante (40 Mio.) vorläufig nicht am Hauptbahnhof, sondern am Dotzheimer Bahnhof enden würde?

Auch müsste mit erheblichen Zinsen für die Zwischenfinanzierung für die Landes- und Bundeszuschüsse gerechnet werden. Wurden diese im Kosten-Nutzen-Plan eingerechnet? Am Ende werden die Preise im öffentlichen Nahverkehr nicht mehr bezahlbar, was dann wiederum zum Umstieg auf den privaten PKW führen würde. Die Bahnhöfe auf der Taunusstrecke sind in einigen Fällen schwer erreichbar, weil sie sich teilweise außerhalb der Stadt wie z.B. in Bad Schwalbach befinden. Das wird kein Autofahrer in Kauf nehmen. Und auch wenn er es in Kauf nehmen wollte, dann könnte der gute Wille an fehlenden Parkplätzen scheitern. Sind diese Kosten für den Ausbau von Parkplätzen an der ganzen Projekt-Strecke, (die für den Transport von (angeblich) 20 000 Pendlern reichen sollen), im Kosten-Nutzen-Faktor eingerechnet?

Ein weiterer Grund, der gegen den Bau der Stadtbahn spricht, ist die zu erwartende enorme Belastung der Bevölkerung aller betroffenen Gebiete Wiesbadens durch die erforderlichen Bauarbeiten. Zitat Wiesbadener Kurier: „Bei der Planung soll die Bauentwicklung seit den 80er Jahren berücksichtigt werden. Um Anwohner vor Lärm zu schützen, sind Lärmschutzmaßnahmen oder sogar eine Verschwenkung der Trasse in dicht besiedelten Gebieten vorgesehen.“ (Wiesbadener Kurier, 13.11.08) An welches Gebiet wird hier namentlich gedacht? Wurde dabei an das Gebiet - Kohlheck, Klarenthal, Dotzheim, Europaviertel, Biebricher Höhe, - gedacht, wo die Häuser teilweise nur 10 Meter von den Gleisen entfernt liegen? Das wäre natürlich ein Zeichen, dass der ursprüngliche Plan, die Bahn bis zum Hauptbahnhof zu leiten, zwar aus Kostengründen geteilt, die Gesamtstrecke aber nicht aus den Augen gelassen wurde. 40 Mio. können also nicht die tatsächliche Höhe des Gesamtprojektes sein. Und wie soll denn eine „Verschwenkung“ der Trasse realisiert werden, ohne eine neue Brücke über die Schnellstraße zu bauen - und die alte abzureißen? Jedem ist sicher auch klar, dass auf Dauer die Erschütterungen der Bahn die Grundmauern der Häuser, die ca. 10 Meter von den Gleisen entfernt sind, schädigen. Wurden hier Gutachten erstellt und ermittelt, wie man dieses Problem lösen will? Wurde dieses Problem in den Kosten Nutzen-Plan aufgenommen? Zitat: Wiesbadener Kurier (13.11.08): „Die Einrichtung einer Infrastruktur-Betriebsgesellschaft für den Betrieb der Strecke wird vorbereitet.“ Wurde diese Einrichtung in den Kosten-Nutzen-Plan eingerechnet?

Bei allen diesen Punkten ist ersichtlich, dass bei diesem Plan massive Unklarheiten und mögliche finanzielle Risiken für die Folgekosten bestehen. Aus all diesen oben genannten Gründen bitten wir jeden, der unsere Argumente schlüssig findet, unsere Resolution zu unterzeichnen. Unterschreiben Sie bitte auf der Seite: Unterschriftsaktion.

Mit Ihrer Stimme helfen Sie uns, die Reaktivierung der Aartalbahn zu stoppen.

   
Aartalbahn Reaktivierung in Wiesbaden

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